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Erlangen: Mahnwache für Terroropfer in Brüssel und Istanbul

Café Abraham

Heute haben wir als Juden, Muslime und Christen wieder gemeinsam gegen Terror demonstriert und der Opfer der Anschläge von Brüssel und Istanbul gedacht. Mit dabei auch der Imam Mahmoud Qandil der Friedens-Moschee.

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Eindrücke aus Indonesien: Interessante Menschen und atemberaubende Landschaften

Der Orient

Denkt man an die islamische Welt, dann meint man oft, die meisten Muslime würden in arabischen Staaten leben, das heißt im Orient. Doch das größte aller muslimischen Länder liegt in Südostasien. Es handelt sich um Indonesien. Von seinen 237 Millionen Einwohnern bekennen sich ungefähr 88 Prozent zum sunnitischen Islam. 9 Prozent der Bevölkerung sind Christen. Kleinere Minderheiten sind Buddhisten und Hindus. Letztere findet man vor allem auf der Insel Bali.

Vergangenes Jahr führte mich eine Reise zunächst in die Hauptstadt Jakarta auf der Insel Java und später in das Herz der Insel, nach Malang. Java ist berühmt für seine kulturelle und vegetative Vielfalt. Seit Jahrtausenden findet man auf der bevölkerungsreichsten Insel Indonesiens eine Vielzahl an Ethnien und Volksgruppen mit unterschiedlichsten Sprachen und religiösen und kulturellen Gebräuchen. Neben den interessanten und scheinbar immer gut gelaunten Menschen stößt man auch auf atemberaubende Landschaften. (Auf das erste Bild klicken um Slideshow zu starten)

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Café Abraham Nr. 35: Katholische Grundlagen für den interreligiösen Dialog

Café Abraham

Das 35. Café Abraham in Erlangen beschäftigte sich heute mit katholischen Grundlagen für einen interreligiösen Dialog. Wolfgang Epple, studierter katholischer Theologe aber bekennender Atheist, referierte hierzu zunächst über christlichen Glauben in den 1950er Jahren in seiner Kindheit, um anschließend auf Neuerungen des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) einzugehen. Im Folgenden werden einige der dort verfassten Positionen zum Umgang mit nicht-christlichen Religionen zusammengefasst wiedergegeben.

Neuerungen des II. Vatikanischen Konzils

Die Katholische Kirche begreift sich weiterhin als die wahre Kirche und das katholische und apostolische Glaubensbekenntnis als den „Königsweg“ zu Gott. Allerdings ändert die Kirche ihren grundsätzlichen Blickwinkel auf außerkatholische Konfessionen und nicht-christliche Religionen: „Das schließt nicht aus, dass außerhalb ihres Gefüges vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden sind“. Und weiter „Der Heilswille umfasst aber auch die, welche den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den…

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Koran und Offenbarungsanlässe: Tradition als Schlüssel zu moderner Interpretation

Mein neuer Debattenbeitrag: Warum der Islam keinen „muslimischen Martin Luther“ braucht

Fabian Schmidmeier

IMG_0547Die Flüchtlingskrise hat auch die Islam-Debatte wiederentfacht. Der Islam sei, so lassen es beispielsweise die AfD oder Pegida verlauten, mit „westlichen Werten“ inkompatibel. Als Begründung wird oft eine fehlende „Aufklärung“ angeführt. „Der Islam“ müsse als Nachzügler der Moderne endlich eine historisch-kritische Methode entwickeln. Doch wer in historische Hadith-Literatur (anm. Hadith=Prophetenüberlieferung) und Werke zu Koranexegese und islamischer Rechtsfindungsmethoden blickt, der erkennt, dass der Islam bereits über eine eigene historische bzw. historisierende Methode verfügt – und das seit Jahrhunderten.

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