Gaza

Israel und Palästina: Spuren des Konflikts

Heute begehen die Palästinenser den 65. Jahrestag der „Nakba“, der großen Katastrophe. Damit meinen sie die Vertreibung und Flucht von über 700.000 Landsleuten, während oder nach dem Krieg von 1948, aus dem heutigen Israel, in die Westbank und umliegende arabische Staaten. Fährt man durch den Staat Israel und die besetzten Gebiete, dann stechen die Spuren dieses Konflikts sofort ins Auge, selbst zu Zeiten, in denen es keine kriegerischen Auseinandersetzungen gibt.

Folgende Fotogalerie beleuchtet die verschiedenen Konfliktfelder, wie zum Beispiel die heilige Stadt Jerusalem, die Trennmauer, Raketen der radikal-islamischen Hamas, die Siedlungspolitik Israels und das Problem der palästinensischen Flüchtlinge. Nicht vergessen wird dabei ein energisches, ziviles Engagement in der israelischen Gesellschaft für eine friedliche Lösung. (Auf das erste Foto klicken um Slideshow zu starten)

Obama in Jerusalem: Komplette Rede auf Englisch

In den vergangenen Tagen reiste US-Präsident Barack Obama durch den Staat Israel, die Palästinensergebiete und Jordanien. Von palästinensischer Seite zeigte man sich zutiefst enttäuscht, da Obama nicht den gewünschten Druck auf Israel ausübt, dass diese die illegalen Siedlungsaktivitäten auf palästinensischem Gebiet unterlassen. Daher war seine Ankunft begleitet von Protesten. Völlig unerwartet schlug Obama dann doch in einer Rede vor israelischen Studenten in Jerusalem verhältnismäßig kritische Töne an. Hier für Sie die Rede auf Englisch:

UN-Antrag: Palästina als „Beobachterstaat“ anerkannt

Volle Rede des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas zum UN-Antrag

Israelische Reaktion

Abstimmung der UN-Vollversammlung

ARD/Günther Jauch: Niemals Frieden in Nahost?

Diskussionsrunde bei Günther Jauch über den seit Jahrzehnten währenden Nahostkonflikt.

Zu Gast: Avi Primor (ehemal. israel. Botschafter), Daniel Barenboim (israel./paläst. Stardirigent), Salah Abdel Shafi (Botschafter der Palästinenser), Guido Westerwelle (dt. Außenminister), Sawsan Chebli (Deutsch-Palästinenserin)

 

Hier gehts zum Video

 

Israel und Gaza: Schlachtfeld Internet und soziale Medien

#Breaking : the #IDF started an operation against terror organizations in #Gaza due to the ongoing attacks against #Israeli civilians

Am Morgen des 14. Novembers 2012 um 04:17 Uhr Ortszeit schrieb die israelische Armeesprecherin Avital Leibovich mit diesem Tweet Geschichte. Die neueste israelische Militäroperation „Amud Anan“ (hebr. für Wolkensäule) leitete damit die neueste Entwicklung von Propaganda und Kriegsführung im Internet seit dem Auftreten sozialer Medien wie Youtube, Facebook oder Twitter ein. Mit dem Ausbruch der neuesten Auseinandersetzungen zwischen bewaffneten palästinensischen Gruppierungen und der israelischen Armee (IDF) Mitte November 2012 erlangt Meinungsmache bezüglich eines Krieges eine völlig neue Dimension. Auch das Hackernetzwerk Anonymous schaltet sich nun ein und eröffnet den „Cyber-Krieg“. Die Kämpfe toben jetzt auch online. von Fabian Schmidmeier

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Islamisten gegen Hamas: Salafisten in Gaza

Im Zuge der jetzigen Eskalation in Nahost werden maßgeblich Mitschuldige an der derzeitigen Situation äußerst wenig betrachtet: salafistische Milizen. Denn hinter den terroristisch motivierten Raketenangriffen auf Israel in den letzten Tagen stehen meist al-Qaida Gruppierungen, die auf der einen Seite Israel als ihren Feind ansehen, aber auch die Hamas radikal bekämpfen. (mehr …)

Diskussion: Medien und Nahost

Am 30. August fand in Brüssel unter dem Titel „Auf einem Auge blind? Die Medien und der Nahostkonflikt“  eine Podiumsdiskussion mit namhaften Experten über die Berichterstattung deutscher Medien im Hinblick auf den Nahostkonflikt.

Diskussion anhören

Zu Gast waren:

Michael Lüders (Publizist und Nahostexperte)

Felicia Langer (Trägerin des Alternativen Nobelpreises)

Michael Konken (Vorsitzender des Deutschen Journalistenverbandes)

Werner Sonne (TV-Journalist)

Daniel Dagan (israelischer Autor)