Aufklärung

Koran und Offenbarungsanlässe: Mit der Tradition zur modernen Interpretation

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Die Islam-Debatte hat viele negative Bilder in weiten Teilen der Bevölkerung verfestigt. Der Islam sei nicht mit der hiesigen Werteordnung oder dem Grundgesetz vereinbar. Als Begründung wird oft eine fehlende „Aufklärung“ angeführt. „Der Islam“ müsse als Nachzügler der Moderne endlich eine historisch-kritische Methode entwickeln. Doch wer in historische Hadith-Literatur (anm. Hadith=Prophetenüberlieferung) und Werke zu Koranexegese und islamischer Rechtsfindungsmethoden blickt, der erkennt, dass der Islam bereits über eine eigene historische bzw. historisierende Methode verfügt – und das seit Jahrhunderten. (mehr …)

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Neu: Wissenschaftliche Arbeit zum Wandel des europäischen Mohammed-Bildes am Übergang zur Aufklärung

Café Abraham

Bildschirmfoto 2016-04-27 um 12.02.21Zur Zeit der Aufklärung wurde erstmals das negative, polemische Mohammed-Bild des Mittelalters und der Reformationszeit durch eine differenzierte Wahrnehmung abgelöst, in der auch positive Meinungen einen Platz hatten: der aufklärerische Zeitgeist sowie das Ende der militärischen Bedrohung durch die Türken erlaubten eine Abkehr von religiöser Polemik. Heutzutage wird die Islam-Debatte wieder höchst polemisch geführt. Dabei verweisen nicht wenige „Islamkritiker“ auf die Aufklärung, die dem Islam diametral gegenüber stehe. Jarmila Geisler hat das Mohammed-Bild und dessen Wandel am Übergang zur Zeit der Aufklärung genauer untersucht.

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