Ägypten

„Islamistische“ Bewegungen seit dem Arabischen Frühling in Tunesien, Ägypten und Syrien

Mein neuer Artikel für die Politischen Studien (Nr. 471) der Hanns Seidel Stiftung über die Entwicklung „islamistischer“ Bewegungen in Tunesien, Ägypten und Syrien ist jetzt online: https://www.hss.de/d…/publications/PS_471_NAHER_OSTEN_04.pdf

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Deutschlandfunk: Das Weltbild der Muslimbruderschaft

Eine hervorragende Sendung der Koerber Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk von der Zeit kurz nach dem Militärputsch in Ägypten, die sich mit dem Weltbild der gestürzten Muslimbruderschaft auseinandersetzt. Auf dem Podium die Historikerin und Koerber-Studienpreisträgerin Annette Ranko, die Menschenrechtsaktivistin Heba Ahmed, die Grünen-Bundestagsabgeordneten Franziska Brantner und die Islamwissenschaftlerin Prof. Gudrun Krämer. Es moderiert Doris Simon vom Deutschlandfunk

„Rebellen“: Ägyptische Künstler zum Jahrestag der Revolution

„Das System ist noch nicht gefallen. Unsere Revolution dauert an, friedlich“. Das ist die Botschaft junger ägyptischer Künstler, die sich mit der Regierung Mursi nicht abfinden wollten und sich mit der Tamaddor-Bewegung solidarisierten, die in den vergangenen Tagen Millionen auf die Straßen strömen ließ. Nun ist Mursi gestürzt, die Künstler und Tamarrod-Anhänger warten auf Reformen.

Wettbewerb „Verliebt in Deutsch“

Zusammen mit der Deutschen Welle organisiert der Cornelsen Verlag den Videowettbewerb „Verliebt in Deutsch“. Aus allen Ländern können Menschen Videos aus ihrer „Welt des Deutschlernens“ einschicken und auf einen Gewinn hoffen. Ein Freund von der Ain Shams Universität in Kairo hat sich die Mühe gemacht bei dem Wettbewerb teilzunehmen. Wer will kann ihn mit einem Like unterstützen 😉

Ähnliche Themen:

Studenten der Ain Shams Universität sprechen über die Revolution: „Wir alle hatten Sehnsucht nach Demokratie“ (Deutsche Welle)

Zwei Jahre danach: Graffiti der ägyptischen Revolution

Wust el Balad: „Zornige Revolution“

Ägypten kommt nicht zur Ruhe. Bei erneuten Protesten im Schatten der Prozesse gegen Anhänger des Fußballvereins von Port Said, bei denen nun 21 Todesurteile bestätigt wurden, wurde nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mindestens ein Mensch getötet.

Nun hat die Band Wust el Balad auf ihrer Facebook- und Twitter-Seite ein Video ihres Liedes „Thaurat Ghadab“ (arab. für „Revolution der Wut“ und sinngemäß „Zornige Revolution“) mit Bildern der Revolution veröffentlicht, da sich die damaligen Ereignisse in diesen Tagen zu wiederholen scheinen. Die Band möchte damit ihre Forderung nach einer „zornigen Revolution gegen alles Schlechte im Land“ ausdrücken und betonen, dass sich an diesem Anliegen, auch nach dem Sturz von Mubarak, nichts geändert hat.

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2 Jahre danach: Graffiti der Revolution

Interview mit Gudrun Krämer: „Ein ziviler Staat mit islamischem Referenzrahmen“

 

2 Jahre danach: Graffiti der ägyptischen Revolution

Die Welt blickte gebannt auf die Fernsehbildschirme, als die Großdemonstrationen gegen den langjährigen Machthaber Hosni Mubarak und sein auf Korruption, Zensur und brutaler Unterdrückung basierendes Regime begannen. Heute jährt sich die „Revolution des 25. Januar“ zum zweiten Mal. Junge Revolutionäre begannen die Ereignisse dieser Tage und auch den Frust darüber, zentrale Forderungen immer noch nicht erreicht zu haben,  in einer speziell für Ägypten charakteristischen Streetart auszudrücken. Solch eine Form der Kunst hat es so in dem Land noch nie gegeben. Sie erstreckt sich von subversiven Tags, Schablonen-Graffiti bis kunstvollen Gemälden, mit denen einerseits den Märtyrern gedacht, aber auch die alten und neuen Herrscher am Nil mit Humor aufs Korn genommen werden.

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Anonymous Attacks: Cyber War im Nahen Osten

Screenshot von Anonymous-Nachricht gegen Mubarak, Bild: Fabian SchmidmeierDas  Hackernetzwerk Anonymous schaltet sich immer aktiver in die Konflikte des Nahen Ostens ein. Spätestens seit der Veröffentlichung privater Mails von Baschar al-Assad und den Attacken auf Server israelischer Ministerien ist Anonymous zu einem Spieler im sogenannten „Cyber War“ geworden. Nun erklärt es auch Muhammad Mursi und der ägyptischen Muslimbruderschaft den Krieg. (mehr …)