Orient und Okzident/Vergleichende Religionswissenschaft

Meinung: Islam und Verschwörungstheorien sind nicht miteinander vereinbar!

brother-2022486_1280In jedem Bekanntenkreis finden sich Menschen, die an „die große Verschwörung“ glauben, eine komplizierte Welt sehr einfach erklären und meinen „die Wahrheit“ erkannt zu haben. Hinter verschiedenen Ereignissen, zum Beispiel 9/11 oder die Erfolge des IS, stünden eigentlich Freimaurer, Zionisten, die Rothschilds, Georges Soros, Israel, Illuminaten oder am besten alle zusammen. Verschwörungstheorien, insbesondere die mit antisemitischen Grundlagen, sind en vogue und auch unter Muslimen weit verbreitet. Leider. Dabei verstoßen diese gegen fundamentale islamische Prinzipien.

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Prof. Stefan Schreiner: „Über Aufgabe und Sinn jüdisch-muslimisch-christlicher Gespräche in der heutigen Zeit“

Am Donnerstag, den 13. Dezember 2018, begingen wir einen Festakt zur Kooperation zwischen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und des Sheikh Nahyan Centers der Universität Balamand (Libanon) im Rahmen der Forschungsstelle „Key Concepts in Interreligious Discourses“ (KCID). Festredner war Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Schreiner mit seinem Vortrag „… damit ihr einander kennen und verstehen lernt“ – Über Aufgabe und Sinn jüdisch-muslimisch-christlicher Gespräche in der heutigen Zeit.

Opferfest: Sollte Abraham Isaak oder Ismael opfern?

Derzeit begehen etwa 1,5 Milliarden Muslime weltweit das Opferfest. Dabei gedenken sie des Stammvaters Abraham, der auf Befehl Gottes hin einen seiner Söhne opfern sollte, um seinen tiefen Gottesglauben unter Beweis zu stellen. Im letzten Moment erlässt Gott die Tötung des Sohnes und schickt stattdessen ein Opfertier als Ersatz. Das Leben des Sohnes ist gerettet. Auch in der Bibel taucht diese Geschichte sehr ähnlich auf, doch bei der Frage, wer der zu opfernde Sohn gewesen sei, gibt es zwischen Muslimen einerseits und Juden/Christen einen langen Streit. Was vielen nicht bewusst ist: Auch innerhalb des Islam war man sich hier keineswegs immer einig. (mehr …)

Kurz erklärt: Gott, Allah und Jahwe

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

In zahlreichen Schulbüchern werden die drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam häufig wie folgt erklärt: Juden und Christen beten zum Gott Jahwe, die Muslime zum Gott Allah. Doch diese sehr simple Darstellung fördert einen Irrtum und verdeckt eine interessante Sprachgeschichte. (mehr …)

KCID-Podiumsdiskussion: Inspiriert, diktiert, kanonisiert – wie wird ein Text zur Heiligen Schrift?

Die Podiumsdiskussion, veranstaltet vom Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft in Kooperation mit BildungEvangelisch, wurde im Rahmen der Fachtagung „The Concept of Scripture and the Concept of Docrine in Judaism, Christianity and Islam“ des Projekts „Key Concepts in Interreligious Dialogue – KCID“ organisiert. (mehr Infos auf http://www.kcid.fau.de)

Programm: https://www.kcid.fau.de/files/2018/03…

Ort: Kreuz + Quer – Haus der Kirche Erlangen, Bohlenplatz 1, 91054

Leitung: Prof. Dr. Georges Tamer FAU Erlangen-Nürnberg

Teilnehmer:
Prof. Dr. Assaad Elias Kattan, Universität Münster

Prof. Dr. Mohammed Nekroumi, FAU Erlangen-Nürnberg

Prof. Dr. Roman Siebenrock, Universität Innsbruck

Prof. Dr. Susanne Talabardon, University of Bamberg

Videoproduzent: MultiMediaZentrum der FAU

Originallink: https://www.video.uni-erlangen.de/cli…

Projekt in Erlangen: Key Concepts in Interreligious Discourses- KCID

Der Mensch ist Feind dessen, was er nicht kennt

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„Der Mensch ist Feind dessen, was er nicht kennt“, sagt eine altarabische Weisheit. Dem wirkt das interdisziplinäre Projekt Key Concepts in Interreligious Discourses (KCID) entgegen. Es bildet ein innovatives Element zur wissenschaftlichen Beschäftigung mit den drei verwandten monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Dafür unternimmt KCID eine begriffsgeschichtliche Untersuchung dieser drei Religionen im Verhältnis zueinander. Hierzu führt das Projekt auf einzigartige Weise international anerkannte Wissenschaftlicher zusammen, die sich durch ihre herausragende Kompetenz auf dem jeweiligen Fachgebiet auszeichnen. Mehr lesen…

Informationsflyer zum Projekt hier

Schlüsselkonzepte in Judentum, Christentum und Islam

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„Der Mensch ist Feind dessen, was er nicht kennt“, sagt eine altarabische Weisheit. Dem wirkt das interdisziplinäre Projekt Key Concepts in Interreligious Dialogue (KCID) entgegen. Es bildet ein innovatives Element zur wissenschaftlichen Beschäftigung mit den drei verwandten monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Dafür unternimmt KCID eine begriffsgeschichtliche Untersuchung dieser drei Religionen im Verhältnis zueinander. Hierzu führt das Projekt auf einzigartige Weise international anerkannte Wissenschaftlicher zusammen, die sich durch ihre herausragende Kompetenz auf dem jeweiligen Fachgebiet auszeichnen. Mehr lesen…