Musik

Islamische Kunst: Al Firdaus „Salawat Dimashqiya“

Dieses Ensemble zeigt für mich die Schönheit islamischer Kultur wie ich sie kennengelernt habe, ganz im Kontrast zu dem heutigen Zerrbild. Im Video ist ein Koranrezitation sowie Lobgesänge auf Muhammad zu sehen und hören

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Christlich-Arabisches „Rasierfest“

Vergangenes Wochenende zog es mich in die israelisch-palästinensische Ortschaft Kfar Yasif, unweit der libanesischen Grenze. Mehrere Tage konnte ich mir einen Eindruck von Hochzeitsfeierlichkeiten christlicher Araber in Galiläa machen. Dieses Video wurde beim traditionellen „Rasierfest“ vor der Trauung aufgenommen. Der Bräutigam wird hier symbolisch rasiert, von seinen Freunden und Verwandten gefeiert und die Gäste werden mit einer Vielzahl an arabischen Speisen und Getränken versorgt.

Im Staat Israel und den besetzten Palästinensergebieten leben insgesamt ungefähr 140.000 Christen. 120.000 sind palästinensischer Herkunft und jene in den arabischen Siedlungsgebieten innerhalb des Staates Israel besitzen die israelische Staatsbürgerschaft. Zentren sind die Stadt Nazareth (Staat Israel) in Galiläa, Betlehem (Palästinensische Autonomiebehörde), Ost-Jerusalem (von Israel annektiert) und die Gegend um Ramallah (Palästinensische Autonomiebehörde). Aufgrund der Spannungen im Nahen Osten stehen die Christen -gerade im Hinblick auf den Konflikt zwischen Arabern und jüdischen Israelis- zwischen den Fronten. Auf der einen Seite ist ihre Identität palästinensisch, auf der anderen Seite fürchtet man sich vor dem Erstarken salafistischer Strömungen bei den muslimischen Palästinensern und genießt gern den Schutz in Israel.

„Rebellen“: Ägyptische Künstler zum Jahrestag der Revolution

„Das System ist noch nicht gefallen. Unsere Revolution dauert an, friedlich“. Das ist die Botschaft junger ägyptischer Künstler, die sich mit der Regierung Mursi nicht abfinden wollten und sich mit der Tamaddor-Bewegung solidarisierten, die in den vergangenen Tagen Millionen auf die Straßen strömen ließ. Nun ist Mursi gestürzt, die Künstler und Tamarrod-Anhänger warten auf Reformen.

Muezzinruf in Hebron

Jeden Donnerstag stimmt der Muezzin der Abraham-Moschee im palästinensischen Hebron zu einem etwa 10-minütigen Gesang an. Dabei spielt er eindrucksvoll mit dem Hall, der in den umliegenden Bergen entsteht. Gemeinsam mit dem lauwarmen Wind, den Dünen der Wüste im Hintergrund und dem ortstypischen Geruch bietet sich dem Betrachter dabei eine eindrucksvolle Kulisse.

Marokko: Oud-Klänge in Tanger

Als ich Ende Dezember durch die Altstadt der nordmarokkanischen Stadt Tanger schlenderte, hörte ich plötzlich aus einer der verwinkelten Gassen traditionelle arabische Musik. Den Klängen von Oud, Darbouka und Violine folgend, gelangte ich zu einem Vorzimmer eines Riads, in dem drei ältere Marokkaner gemeinsam musizierten.