Meinung: Islam und Verschwörungstheorien sind nicht miteinander vereinbar!

brother-2022486_1280In jedem Bekanntenkreis finden sich Menschen, die an „die große Verschwörung“ glauben, eine komplizierte Welt sehr einfach erklären und meinen „die Wahrheit“ erkannt zu haben. Hinter verschiedenen Ereignissen, zum Beispiel 9/11 oder die Erfolge des IS, stünden eigentlich Freimaurer, Zionisten, die Rothschilds, Georges Soros, Israel, Illuminaten oder am besten alle zusammen. Verschwörungstheorien, insbesondere die mit antisemitischen Grundlagen, sind en vogue und auch unter Muslimen weit verbreitet. Leider. Dabei verstoßen diese gegen fundamentale islamische Prinzipien.

Um was es hier geht und um was nicht

Wasser auf Mühlen jeglicher antisemitischer Verschwörungstheorien ist der Israel-Palästina-Konflikt, der inzwischen sehr religiös aufgeladen ist. Wie bei jedem kriegerischen Konflikt gibt es auch hier kein „Schwarz und Weiß“ und in meinem Beitrag geht es nicht darum sachliche Kritik an Israel (z.B. am Vorgehen der Armee, an der Siedlungspolitik in besetzten Gebieten…) zu diskreditieren. An was ich mich aber störe sind pauschale Abwertungen ganzer Glaubens- oder Volksgruppen á la „die Juden“ und antisemitische Theorien. In diesem Text geht es um irrationale Behauptungen, bei denen eine Menschengruppe kollektiv als „das Böse schlechthin“ ausgemacht wird, und angeblich global wie eine gottähnliche Macht die Fäden zieht. Häufig wird nicht einmal der Versuch unternommen die eigene These zu belegen. Und genau hier kommen islamische Prinzipien ins Spiel, von denen ich einige beim Verbreiten von Verschwörungstheorien verletzt sehe. Daher möchte ich ein paar Beispiele aus Koran und Sunna bringen, die besagten Verschwörungstheorien und deren Verbreitung meiner Meinung nach entgegenstehen.

Strikte Beweisführung und Gerechtigkeit als fundamentale islamische Prinzipien

Im Koran finden sich verschiedene Beschreibungen von Tatbeständen, die nach islamischen Rechtsnormen schwere Vergehen darstellen. Dazu gehört beispielsweise der außereheliche Geschlechtsverkehr (zina). Dieser wurde im historischen islamischen Recht, der Koran wurde in eine Gesellschaft des 7. Jahrhunderts hineinoffenbart, mit den Körperstrafen (ḥudūd) sanktioniert. In diesem Zusammenhang wird Sure 24:2 (an-Nūr, „das Licht) besonders deutlich, denn Zina soll mit 100 Peitschenhieben geahndet werden. (Anm.: Im Koran wird keine Steinigung genannt, die Körperstrafen müssen im historischen Kontext der damaligen Gesellschaft von vor 1400 Jahren gesehen werden, aber das ist ein Thema für einen eigenen Artikel)

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Wichtigster Punkt in Sure 24 ist: Sie regelt eine äußerst strikte Beweisführung, um bei einem solch schwerwiegenden Urteil ein Fehlurteil zu vermeiden und Gerechtigkeit (ʿadāla) zu gewährleisten. Der außereheliche und vollständig vollzogene Geschlechtsverkehr muss von vier voneinander unabhängigen und glaubwürdig geltenden Zeugen gesehen worden sein. Es muss genauestens belegt werden, Beschuldigten wird ein Widersruchsrecht eingeräumt. Auch wurden in der Rechtspraxis Ersatzstrafen (taʿzīr) als Alternative zu den drakonischen Körperstrafen in Erwägung gezogen, ḥudūd auch in anderen Bereichen meist vermieden.

Eine Falschaussage wird nach Sure 24:4 mit 80 Peitschenhieben geahndet, das heißt, eine falsche Anschuldigung gilt als fast genauso schlimm wie das Verbrechen selbst, ist also selbst als Verbrechen zu werten! Und sollte die Anschuldigung stimmen und nur drei Zeugen zur Aussage bereit sein, gilt es trotzdem als falsche Anschuldigung. Auch bei anderen Vergehen gibt es das Gebot äußerst strikter Beweisführung und das Verbot von Vorverurteilung. „Im Zweifel für den Angeklagten“ (in dubio pro reo) ist ein islamisches Rechtsprinzip. Ein Urteil „nach Hörensagen“ wird nicht akzeptiert. Kann etwas nicht eindeutig belegt werden, so ist es demnach besser zu schweigen!

Verleumdung als Kapitalverbrechen

Auch bei Gott selbst wiegt die falsche Anschuldigung besonders schwer: „Diejenigen, welche die große Lüge vorbrachten, sind eine Gruppe unter euch. Glaubt nicht, es sei ein Übel für euch; im Gegenteil, es ist euch zum Guten. Jedem von ihnen soll die Sünde, die er begangen hat; und der unter ihnen, der den Hauptanteil daran hatte, soll eine schwere Strafe erleiden.“ (24:11, Koran-Übersetzungen nach Muhammad Asad).

Auch bei den Verschwörungstheorien geht es um schwerwiegende Anschuldigungen: „Die Juden“, „die Zionisten“, „die Freimaurer“, … sollen, so die Theorien, für sämtliche Kriege und Krisen in der Welt, also für Tausende Morde weltweit verantwortlich sein. Für einen solchen Vorwurf wäre eine strikte Beweisführung notwendig, sie wird aber nie erbracht. Häufig dienen für eine Bestätigung des eigenen Weltbildes lediglich anonym und willkürlich zusammengeschnittene Youtubevideos, Bücher europäischer und nichtmuslimischer rassistischer Antisemiten oder Bilder, auf denen nicht belegte Zitate irgendwelcher Politiker abgebildet werden. Zudem werden vermeintliche „Wahrheiten“ über „die Juden“ oder vermeintlich religiöse Grundsätze „von den Zionisten“ behauptet, ohne selbst auch nur ansatzweise über Basiswissen über das Judentum oder die Geschichte des Zionismus zu verfügen. Kann so etwas im Sinne des Islams und den erforderlichen zwingenden Beweisen für ein Urteil sein? Und vor allem: Kann so etwas im Namen des Islams geschehen?

Mutmaßungen, falsche Zeugenaussagen und üble Nachrede (ġība)

Kann etwas nicht belegt werden, dann handelt es sich um Mutmaßungen. Auch hier wird Gott im Koran deutlich: „O die ihr glaubt! vermeidet häufigen Argwohn, denn mancher Argwohn ist Sünde. Und belauert nicht und führt nicht üble Nachrede übereinander. Würde wohl einer von euch gerne das Fleisch seines toten Bruders essen? Sicherlich würdet ihr es verabscheuen. So fürchtet Allah. Wahrlich, Allah ist langmütig, barmherzig.“ (49:12, al-Ḥuǧurāt, „die Schutzräumlichkeiten“) Die „üble Nachrede“ mit einem Verzehr von Fleisch eines toten Bruders zu vergleichen zeugt von der Gewichtung und Verurteilung eines solchen Verhaltens.

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Auch in Prophetenüberlieferungen (ḥadīṯ) wird die Verurteilung von Falschaussagen untermauert. So überliefert ʿAbd ar-Raḥmān ibn Abī Bakr: „Der Prophet (S) fragte: ‚Soll ich euch sagen, welches die allerschlimmsten Vergehen sind?‘ Dreimal fragte er das. Die Leute riefen: ‚Ja, o Gesandter Gottes!‘ Er sagte: ‚Die schlimmsten Vergehen sind es, Gott Teilhaber an seiner Göttlichkeit zuzugesellen und ungehorsam und widerspenstig gegenüber den Eltern zu sein!‘ Nach diesen Worten setzte er sich auf, nachdem er sich zuvor zurückgelehnt hatte, und rief: „Und macht ja keine falschen Zeugenaussagen!“ Diese Warnung wiederholte er immer und immer wieder, daß wir schon sagten: ‚Wenn er jetzt doch still sein würde!‘“[1](Saḥīḥ al-Buḫārī, Nr. 6919). Koran und Sunna geben einem eindeutig mit auf den Weg, dass für eine Verurteilung zwingende Beweise notwendig sind. Falschaussagen über mögliche Taten anderer, oder einfach nur Aussagen über nicht Beweisbares, stellen eine schwere Sünde dar. Trotzdem äußern zahlreiche Personen ständig derartige Verschwörungstheorien über ganze Religions-, Volks- oder andere Gruppen. Mit dazu unabsehbaren gefährlichen Folgen!

Jeder ist nur für seine eigenen Sünden verantwortlich

Wer von „den Juden“ in schlechter Weise spricht und ihnen kollektiv negative Eigenschaften zuspricht ist nicht nur eindeutig ein Antisemit, er widerspricht auch gegen das koranische Verbot von Sippenhaft. Sure 6:164 (al-ʾAnʿām, „das Vieh“) betont „Und keine Seele wirkt, es sei denn gegen sich selbst, und keine Lasttragende trägt die Last einer anderen“. Man darf also einen Menschen nicht für ein mutmaßliches Vergehen von anderen verantwortlich machen. Davon abgesehen gelten Juden und Christen ganz eindeutig seit dem historischen islamischen Recht als „Angehörige des Buches“ (ahl al-kitāb), als Träger vorhergehender göttlicher Offenbarungen und haben dadurch Anspruch auf besonderen Schutz.

Völkisch-nationalistische Literatur aus Europa

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Leider habe ich auch bereits zahlreiche deutsche Konvertiten sich antisemitisch und verschwörungstheoretisch äußernd in sozialen Medien wahrgenommen. In Buchhandlungen der Türkei, Ägyptens oder Tunesiens fand ich persönlich Bücher antisemitischer und rassistischer Autoren, wie beispielsweise „Der internationale Jude“ von Henry Ford, ein Buch, das Adolf Hitler nachweislich maßgeblich beeinflusst hat. Auch die schon lange eindeutig als Fälschung bewiesenen „Protokolle der Weisen von Zion“ oder Hitlers „Mein Kampf“ sind dort zu finden. Antisemitische Schriften fanden insbesondere während des Kolonialismus über europäische und nichtmuslimische Kolonialisten Eingang in die sog. „arabische Welt“. (Anm.: Dazu sei Prof. Dr. Christoph Herzog aus Bamberg empfohlen)

Die Theorien solcher Bücher führten im II. Weltkrieg zu einer Vernichtung von sechs Millionen jüdischen Menschenleben! Und es bleiben dieselben Theorien, auch wenn man das Wort „Jude“ jetzt durch „Zionist“ ersetzt und ihnen einen vermeintlich „islamischen“ Tarnmantel verpasst. Im islamischen Recht gilt alles als verboten, was zu Schlechtem führt (sadd aḏ-ḏarā’iʿ). Die antijüdischen Weltverschwörungstheorien führten zum Völkermord.

Islamfeindliche Rechtspopulisten als Quellen der „Wahrheit“ für Muslime?

Und auch moderne Rechtsextremisten und Rechtspopulisten dienen als Kronzeugen für so manchen Muslim, beispielsweise Christoph Hörstel oder Michael Vogt mit „Querdenken.tv“ und andere „alternative Medien“. Dass sich gerade diese Medien in rechtsradikalen Milieus bewegen, die ebenfalls gegen Muslime hetzen, wird dann mal eben vergessen. Bei Rassismus ist der Islam ebenfalls ziemlich klar. Wer meint andere in rassistischer Weise abwerten zu können, der sollte sich immer im Hinterkopf behalten, dass es gerade Muḥammad (ṣ) war, der einen befreiten farbigen Sklaven zum ersten Gebetsrufer der islamischen Geschichte bestimmt hat!

Fazit: Verschwörungstheorien und Antisemitismus sind gefährlich und anti-islamisch

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Verschwörungstheorien markieren eine ganze Gruppe als Feind. Wenn erst einmal eine Volks- oder Religionsgruppe auf eine solche Art und Weise diffamiert wird, dann ist Gewalt nicht weit. Eine Minderheit kann sich aufgrund dieser Verschwörungstheorien ermutigt fühlen, sich „gegen die Weltverschwörung zu wehren“! Die Theorien an sich und die Verbreitung von nicht belegbaren aber folgeschweren Urteilen widersprechen fundamentalen Prinzipien des Islams, wie oben dargestellt. Verurteilungen ohne belastbare und zwingende Beweise sind eindeutig verboten (ḥarām). Anonyme oder willkürlich zusammengeschnittene Youtubevideos sind keine authentischen Quellen, auch keine Bilder mit angeblichen Zitaten. Anstatt sich solch einen Schund reinzuziehen sollten Muslime lieber Arabisch lernen, den Koran und Gelehrte lesen. Dann werden sie auch schneller merken, wie falsch diese einfachen und gefährlichen „Wahrheiten“ sind.

Wenn Muslime „das Gebieten des Rechten und Verbieten dessen, was Unrecht ist“ (al-ʾamru bi-l-maʿrūf wa-n-nahy ʿan al-munkar) wirklich ernstnehmen wollen, dann dürfen sie Unrecht nicht fördern, sondern müssen dagegen vorgehen. Verschwörungstheorien und deren Verbreitung sind solches Unrecht. Daher ist es unsere Pflicht uns gegen diese und Antisemitismus zu engagieren!

Wa-Allāhu aʿlam – Und Gott weiß es besser

 

 

[1]Übersetzung der Reclam-Ausgabe: Al-Buhari: Die Sammlung der Hadithe, 2010, S.280.

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4 Kommentare

  1. Wenn Kritik an der „Siedlungspolitik“ SACHLICH wäre, gäbe es keine Kritik. Denn:
    a.) wo sonst noch gilt es als kriegstreiberisch, wenn da Juden wohnen?
    b.) 20% nicht homogene Bevölkerung ist in keinem anderen Land ein Problem
    c.) die Gebiete heissen Judäa und Samaria – wer besetzt hier wen?
    d.) Selbst WENN diese Gebiete einmal zu einem Staat „Palästina“ gehören – wie viele weitere Länder gibt es noch, die Minderheiten eines Nachbarstaates integriert haben?
    e.) Alle tun so, als sei Judenreinheit ein Garant für den Frieden, aber Gaza ist seit 2005 Judenrein – und die Blockade kam, weil eben KEIN Frieden daraus erwuchs (und die Blockade ist von Israel UND Ägypten)
    f.) Seit 1921 (Peel Commission) wird das Land den Arabern für einen Staat angeboten, danach immerhin noch 4 mal mit bis zu 96% des Landes PLUS Ostjerusalem, aber es wird immer abgelehnt mit der Begründung, dass man lieber Land STATT Israel (und nicht VON Israel) möchte
    g.) Was torpediert anderswo einen Frieden: Der Bau von Häusern und Infrastruktur oder die Entsendung von Mördern? Warum sind es dann die Israel die Häuser, die dem Frieden gegenüber stehen?
    h.)Warum gelten diese Gebiete erst SEIT 1967 besetzt? Davor waren dort Jordanien resp. in Gaza Ägypten, aber niemand wollte einen Staat Palästina
    i.) 75% des Gebietes, das historisch (von den Römern und dann von den Engländern, dazwischen nicht) „Palästina“ genannt wurde, ist heute Jordanien. Da haben die Engländer bereits 1921 einen König eingesetzt, der aus Saudi Arabien kam, der unterdrückt die Palästinensische Bevölkerungsmehrheit, massakriert sie (allein 70.000 Palästinenser wurden ermordet im „Schwarzen September“ 1972) und gibt ihnen nicht alle bürgerlichen Rechte (anders als arabisch-Palästinensische Israelis) – aber DORT will niemand einen Staat Palästina errichten.
    j.) warum gelten die 25% Muslime IN ISRAEL nie als Hindernis für den Frieden, aber die 20% Juden in den umstrittenen Gebieten schon?

    All diese Fragen zeigen, dass allein schon zu sagen „Siedlungspolitik“ zeigt, dass man sich mit dem Konflikt nicht ausreichend beschäftigt hat – aber etwas nachplappert, das geneigt ist, den Kriegszustand allein durch die Billigung dieses verzerrten Narrativs zu verlängern.
    Erst wenn die Araber merken, dass sie AUCH ein paar Schritte entgegen kommen müssen, wird es dort Frieden geben. Israel ist durchaus bereit, war es immer schon, Land für Frieden zu geben. Aber bisher gab es immer nur Land für noch mehr Krieg.

    1. Völkerrechtlich ist es eindeutig: Die Grenzen von 1967 sind international anerkannt und das Transferieren der eigenen Bevölkerung in besetztes Gebiet ist völkerrechtswidrig. Ich denke nicht, dass ich auf dem Gebiet Nachhilfe brauche, denn ich habe selbst einmal in einer solchen Siedlung, nämlich Kiryat Arba, gelebt. Kann also aus eigener Erfahrung sagen, was dort passiert. Und das ist schlichtweg Unrecht und dabei ist es egal, wer welche Religion hat. Extremismus ist auf palästinensischer Seite ein gewaltiges Problem, allerdings definitiv auch auf der israelischen und daran sachliche Kritik zu üben ist mehr als notwendig. Aber eben nur sachlich und nicht verschwörungstheoretisch und/oder antisemitisch.

      1. Sie irren. Völkerrechtlich wurde die Staatsgründung Israels anerkannt – und damals wurde vom Hitler-Freund und Mufti von Jerusalem in Zusammenarbeit mit der Arabischen Liga das Angebot eines eigenen arabischen Staates in den Nicht-Israelischen Gebieten ABGELEHNt. Die völkerrechtliche Zustimmung des Teilungsplans wurde nie zurückgezogen, die Gebiete aber im folgenden gegen Israel gerichteten Angriffskrieg von Ägypten respektive Jordanien BESETZT. Danach wurden sie ZURÜCKGEWONNEN von Israel. Sie sind bestenfalls umstritten.
        Solange aber die Kritik regelmässig einseitig ist, so lange weder die Geschichte noch die politische Gegenwart so offen gelegt werden wie sie es verdienen, ist jedes Urteil darüber müssig. Die Araber haben bisher JEDES Angebot abgelehnt. Und sie werden in ihren Vernichtungsfantasien einerseits nicht ernst genommen, andererseits alimentiert. Das ist ein paternalistisches und rassistisches Verhalten UND es delegitimiert die rechtlich einwandfreien Ansprüche Israels auf Frieden und gute Nachbarschaft. Ich höre NIRGENDS, was die Palästinenser mal „sollten“, was Israel aber „soll“ wird ständig gefordert – das ist antisemitisch UND den Arabern gegenüber rassistisch, weil es so tut als seien sie unmündige Kinder.

      2. Ich irre nicht in diesem Punkt. Die Grenzen von 1967 sind international und völkerrechtlich anerkannt. Nichts wurde hier „zurückgewonnen“. Sie argumentieren völlig einseitig und ideologisch und ich denke nicht, dass wir hier auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Müssen wir aber auch nicht. Erst recht nicht hier, denn hier geht es um eine Verurteilung antisemitischer Verschwörungstheorien und nicht um die Lösung des Nahostkonflikts 😉

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