2 Jahre danach: Graffiti der ägyptischen Revolution

Die Welt blickte gebannt auf die Fernsehbildschirme, als die Großdemonstrationen gegen den langjährigen Machthaber Hosni Mubarak und sein auf Korruption, Zensur und brutaler Unterdrückung basierendes Regime begannen. Heute jährt sich die „Revolution des 25. Januar“ zum zweiten Mal. Junge Revolutionäre begannen die Ereignisse dieser Tage und auch den Frust darüber, zentrale Forderungen immer noch nicht erreicht zu haben,  in einer speziell für Ägypten charakteristischen Streetart auszudrücken. Solch eine Form der Kunst hat es so in dem Land noch nie gegeben. Sie erstreckt sich von subversiven Tags, Schablonen-Graffiti bis kunstvollen Gemälden, mit denen einerseits den Märtyrern gedacht, aber auch die alten und neuen Herrscher am Nil mit Humor aufs Korn genommen werden.

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4 Kommentare

  1. Kann man denn schon von einem Jahrestag sprechen. Man muss doch eigentlich davon ausgehen, dass die Revolution noch nicht vorbei ist?

    1. Das kommt auf die Sichtweise an. Wenn es nur darum geht, dass Mubarak gestürzt wurde, dann ist es der 2. Jahrestag des Beginns dieser Revolution. Andererseits sind die Forderungen vieler Revolutionäre nach deren Sichtweise immer noch nicht erfüllt und damit die Revolution an sich noch nicht vorbei bzw. eine zweite Revolution in Aussicht.

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