Das Tote Meer nach dem Regen

Unwetter können in der Levante ein eindrucksvolles Spektakel werden. Im Sinai Beispielsweise und auch in den bergigen Teilen des Negev hallen die Donner mit einer Lautstärke, die einem Respekt vor den Naturgewalten einflößt. So wundert es einen dann nicht mehr, wenn in der Tora immer wieder von Blitz und Donner die Rede ist, als Moses die Gesetzestafeln von Gott erhält. JHWH war nämlich einst ein regionaler Wettergott, ähnlich wie Baal in der syrischen Gegend. Ein mystischer Ort ist auch das Tote Meer. Mitten in der Wüste gelegen bietet die Gegend mit Matzada und Qumran für Juden und Christen wichtige religiöse und religionsgeschichtliche Stätten, war doch das Ufer nicht ohne Grund immer wieder Niederlassungspunkt apokalyptischer Sekten und messianischer Bewegungen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s