Projekt in Erlangen: Key Concepts in Interreligious Dialogue – KCID

Der Mensch ist Feind dessen, was er nicht kennt

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„Der Mensch ist Feind dessen, was er nicht kennt“, sagt eine altarabische Weisheit. Dem wirkt das interdisziplinäre Projekt Key Concepts in Interreligious Dialogue (KCID) entgegen. Es bildet ein innovatives Element zur wissenschaftlichen Beschäftigung mit den drei verwandten monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Dafür unternimmt KCID eine begriffsgeschichtliche Untersuchung dieser drei Religionen im Verhältnis zueinander. Hierzu führt das Projekt auf einzigartige Weise international anerkannte Wissenschaftlicher zusammen, die sich durch ihre herausragende Kompetenz auf dem jeweiligen Fachgebiet auszeichnen. Mehr lesen…

Informationsflyer zum Projekt hier

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Prof. Dr. Michael Zank: The Concept of Tolerance in Judaism

Vortrag im Rahmen der Konferenz „The Concept of Tolerance and the Concept of Peace in Judaism, Christianity and Islam“, 27.-29.09.2017 in Erlangen. (Tagungsbericht: https://www.kcid.fau.de/the-concept-of-tolerance-and-the-concept-of-peace-in-judaism-christianity-and-islam/bericht-zu-toleranz-und-frieden-in-judentum-christentum-und-islam/)

Café Abraham

Speaker: Prof. Dr. Michael Zank, Director, The Elie Wiesel Center for Jewish Studies, Boston University

The Workshops “The Concept of Tolerance and the Concept of Peace in Judaism, Christianity and Islam” (December 12th-15th) were organized by the Chair of Oriental Philology and Islamic Studies of the Friedrich Alexander University Erlangen Nuremberg and the Sheikh Nahyan Center of Arabic Studies and Intercultural Dialogue at the University of Balamand, Lebanon. It has been supported by Evangelical Church in Germany and the Staedtler Foundation.

More Information: https://www.kcid.fau.eu/workshops/the-concept-of-tolerance-and-the-concept-of-peace-in-judaism-christianity-and-islam/report-tolerance-and-peace/

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Schlüsselkonzepte in Judentum, Christentum und Islam

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„Der Mensch ist Feind dessen, was er nicht kennt“, sagt eine altarabische Weisheit. Dem wirkt das interdisziplinäre Projekt Key Concepts in Interreligious Dialogue (KCID) entgegen. Es bildet ein innovatives Element zur wissenschaftlichen Beschäftigung mit den drei verwandten monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Dafür unternimmt KCID eine begriffsgeschichtliche Untersuchung dieser drei Religionen im Verhältnis zueinander. Hierzu führt das Projekt auf einzigartige Weise international anerkannte Wissenschaftlicher zusammen, die sich durch ihre herausragende Kompetenz auf dem jeweiligen Fachgebiet auszeichnen. Mehr lesen…

Cyberjihad: Dokumentation zur PR-Strategie des IS

Auch wenn der IS jetzt militärisch weitgehend besiegt ist, seine Ideologie lebt weiter und kann auch an anderen Hotspots schnell wieder so stark werden, dass sie ganze Landstriche beherrschen wird. Deshalb ist es wichtig, sich mit der IS-Propagandastrategie intensiv auseinanderzusetzen und in Deradikalisierungsprogramme zu investieren!

„Einen guten Rutsch!“ – Hebräisches und Arabisches im Deutschen

fireworks-574739Heute Nacht fliegen wieder Raketen und Böller, es wird in das neue Jahr gefeiert. Unzählige Male wurde bereits „ein guter Rutsch“ gewünscht. Den wenigsten dürfte bekannt sein, dass gerade bei diesem Satz der hebräische Einfluss auf die deutsche Sprache sichtbar wird, denn diese Redewendung ist hebräischen Ursprungs und hat mit „rutschen“ rein gar nichts zu tun. (mehr …)

Kurz erklärt: „Jesus war ein Moslem“ ?

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Jesus bei der Bergpredigt, muslimisch-persische Miniatur

Seit einigen Tagen gibt es insbesondere auf Twitter und Blogs Aufregung um eine neue Titelgeschichte des SPIEGEL, die sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Jesus-Traditionen in Christentum und Islam beschäftigt. Dass dort auf dem Titelbild Jesus Christus als der „Sohn Gottes“ dargestellt wird, ist für viele selbstverständlich, doch „Jesus, der Moslem“ irritiert nicht gerade wenige. Für Muslime gilt es als selbstverständlich, dass Abraham, Isaak, Jakob und auch Jesus „Muslime“ waren. Doch warum überhaupt , und was ist hier anders als im Christentum? (mehr …)

Kurz erklärt: Trump und die US-Botschaft – Jerusalem als Hauptstadt Israels. Ein Problem?

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Blick von der Jerusalemer Altstadt auf den Ostteil der Stadt; Bild: Fabian Schmidmeier

Donald Trump möchte seine Ankündigung wahr machen und die US-Botschaft nach Jerusalem verlegen. Jerusalem ist aus israelischer Perspektive schon immer die Hauptstadt des Staates Israel gewesen und prinzipiell wäre dies auch kein Problem, wenn sich die Hauptstadt auf den Westteil der Stadt beschränken würde.