Die Ritualstruktur am Beispiel des Semâ-Rituals der Mevlevῑ-Derwische

Café Abraham

cover simonIn einer überwiegend profanen Gesellschaft haben Riten und Rituale einen weitgehend archaischen Charakter und werden oft in den Bereich der Mythen und der Religion verwiesen. Sie sind meist schwer verständlich, undurchsichtig und daher dem Alltagsbewusstsein unzugänglich. Doch auch in modernen säkularen Gesellschaften spielen Rituale eine sehr wichtige Rolle z.B. in Form von Trauerritualen. Sie sind wesentlich für den Aufbau, Erhalt und Genese sozialer Ordnung. Individuelle und soziale Krisen werden durch Rituale aufgefangen und bieten durch eine vorgegebene Form die Möglichkeit der Bewältigung. Ein Leben in der Gesellschaft –ob säkular oder religiös– ist ohne Rituale nicht denkbar. Sie ziehen sich wie ein roter Faden durch die Textur gesellschaftlichen Lebens. Im ersten Teil der vorliegenden Seminararbeit liegt der Fokus auf der Definition und der Struktur des Ritualgeschehens. Jedes Ritualkomplex hat eine allgemeine, eventuell universale Grundstruktur, die je nach Art des Rituals unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Grundlegende Arbeiten zu der Thematik liefern die…

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KCID-Podiumsdiskussion: Inspiriert, diktiert, kanonisiert – wie wird ein Text zur Heiligen Schrift?

Die Podiumsdiskussion, veranstaltet vom Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft in Kooperation mit BildungEvangelisch, wurde im Rahmen der Fachtagung „The Concept of Scripture and the Concept of Docrine in Judaism, Christianity and Islam“ des Projekts „Key Concepts in Interreligious Dialogue – KCID“ organisiert. (mehr Infos auf http://www.kcid.fau.de)

Programm: https://www.kcid.fau.de/files/2018/03…

Ort: Kreuz + Quer – Haus der Kirche Erlangen, Bohlenplatz 1, 91054

Leitung: Prof. Dr. Georges Tamer FAU Erlangen-Nürnberg

Teilnehmer:
Prof. Dr. Assaad Elias Kattan, Universität Münster

Prof. Dr. Mohammed Nekroumi, FAU Erlangen-Nürnberg

Prof. Dr. Roman Siebenrock, Universität Innsbruck

Prof. Dr. Susanne Talabardon, University of Bamberg

Videoproduzent: MultiMediaZentrum der FAU

Originallink: https://www.video.uni-erlangen.de/cli…

Projekt in Erlangen: Key Concepts in Interreligious Dialogue – KCID

Der Mensch ist Feind dessen, was er nicht kennt

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„Der Mensch ist Feind dessen, was er nicht kennt“, sagt eine altarabische Weisheit. Dem wirkt das interdisziplinäre Projekt Key Concepts in Interreligious Dialogue (KCID) entgegen. Es bildet ein innovatives Element zur wissenschaftlichen Beschäftigung mit den drei verwandten monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Dafür unternimmt KCID eine begriffsgeschichtliche Untersuchung dieser drei Religionen im Verhältnis zueinander. Hierzu führt das Projekt auf einzigartige Weise international anerkannte Wissenschaftlicher zusammen, die sich durch ihre herausragende Kompetenz auf dem jeweiligen Fachgebiet auszeichnen. Mehr lesen…

Informationsflyer zum Projekt hier

Prof. Dr. Michael Zank: The Concept of Tolerance in Judaism

Vortrag im Rahmen der Konferenz „The Concept of Tolerance and the Concept of Peace in Judaism, Christianity and Islam“, 27.-29.09.2017 in Erlangen. (Tagungsbericht: https://www.kcid.fau.de/the-concept-of-tolerance-and-the-concept-of-peace-in-judaism-christianity-and-islam/bericht-zu-toleranz-und-frieden-in-judentum-christentum-und-islam/)

Café Abraham

Speaker: Prof. Dr. Michael Zank, Director, The Elie Wiesel Center for Jewish Studies, Boston University

The Workshops “The Concept of Tolerance and the Concept of Peace in Judaism, Christianity and Islam” (December 12th-15th) were organized by the Chair of Oriental Philology and Islamic Studies of the Friedrich Alexander University Erlangen Nuremberg and the Sheikh Nahyan Center of Arabic Studies and Intercultural Dialogue at the University of Balamand, Lebanon. It has been supported by Evangelical Church in Germany and the Staedtler Foundation.

More Information: https://www.kcid.fau.eu/workshops/the-concept-of-tolerance-and-the-concept-of-peace-in-judaism-christianity-and-islam/report-tolerance-and-peace/

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Schlüsselkonzepte in Judentum, Christentum und Islam

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„Der Mensch ist Feind dessen, was er nicht kennt“, sagt eine altarabische Weisheit. Dem wirkt das interdisziplinäre Projekt Key Concepts in Interreligious Dialogue (KCID) entgegen. Es bildet ein innovatives Element zur wissenschaftlichen Beschäftigung mit den drei verwandten monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Dafür unternimmt KCID eine begriffsgeschichtliche Untersuchung dieser drei Religionen im Verhältnis zueinander. Hierzu führt das Projekt auf einzigartige Weise international anerkannte Wissenschaftlicher zusammen, die sich durch ihre herausragende Kompetenz auf dem jeweiligen Fachgebiet auszeichnen. Mehr lesen…

Cyberjihad: Dokumentation zur PR-Strategie des IS

Auch wenn der IS jetzt militärisch weitgehend besiegt ist, seine Ideologie lebt weiter und kann auch an anderen Hotspots schnell wieder so stark werden, dass sie ganze Landstriche beherrschen wird. Deshalb ist es wichtig, sich mit der IS-Propagandastrategie intensiv auseinanderzusetzen und in Deradikalisierungsprogramme zu investieren!

„Einen guten Rutsch!“ – Hebräisches und Arabisches im Deutschen

fireworks-574739Heute Nacht fliegen wieder Raketen und Böller, es wird in das neue Jahr gefeiert. Unzählige Male wurde bereits „ein guter Rutsch“ gewünscht. Den wenigsten dürfte bekannt sein, dass gerade bei diesem Satz der hebräische Einfluss auf die deutsche Sprache sichtbar wird, denn diese Redewendung ist hebräischen Ursprungs und hat mit „rutschen“ rein gar nichts zu tun. (mehr …)